Für Zukunftskonzept mehr auf Ischler Hausverstand setzen

Für Zukunftskonzept mehr auf Ischler Hausverstand setzen

Ischler Bürgermeisterkandidat Mathes will Gemeindemitarbeiter und Bevölkerung stärker einbinden. Darüberhinaus präsentiert Hannes Mathes drei neue Mitstreiter in seinem Team: VlnR.: Franz Putz, Claudia Larsen, Hannes Mathes und Hannes Bauer

Ein „Zukunftskonzept für den Lebensraum Ischl“ sieht Bürgermeister-Kandidat Hannes Mathes als eine dringende Herausforderung für die Ischler Stadtpolitik. „Es geht in den nächsten Jahren um ein Gesamtkonzept für unsere Stadt. Wir brauchen neue Antworten auf drängende Fragen in vielen Bereichen, etwa zu den Themen Wirtschaft, Soziales, Mobilität, Wohnen, Natur, Nachhaltigkeit und Zusammenleben, um nur einige Beispiele zu nennen. Dafür müssen wir das Wissen unserer Gemeindemitarbeiter und das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger viel stärker nutzen“, erklärt Mathes.

 

Genau dieser Ansatz ist der Beweggrund für drei weitere Neuzugänge zur überparteilichen Bürgerbewegung. Mit Claudia Larsen (Erwachsenenbildung), Hannes Bauer (ehem. Leiter des Ischler Wirtschaftshofes) und Franz Putz (ehem. Ischler Bauamtsleiter) konnte Hannes Mathes anerkannte Experten mit starkem Bezug zur Ischler Stadtverwaltung für sein Team gewinnen.

 

Die kürzlich aus Teilen der Stadtregierung geäußerten Überlegungen, auswärtige Planer über die Zukunftsfragen von Ischl entscheiden zu lassen, ist für die neuen Unterstützer der Bürgerliste und für Hannes Mathes selbst der falsche Ansatz, denn: „Den `Lebensraum Ischl´ müssen wir mit den Menschen unserer Stadt entwickeln“, macht sich der neue Bürgermeister-Kandidat für mehr Mitsprache der Ischlerinnen und Ischler stark. Man könnte einerseits Kosten einsparen und andererseits die Kreativität der Einheimischen bestmöglich zur Entfaltung bringen.   

 

Großen Änderungsbedarf im Mitarbeiterbereich sieht Claudia Larsen. „Es kommen mir seit einiger Zeit immer wieder Schauergeschichten zu Ohren“, berichtet die ehemalige Ischler SPÖ-Gemeinderätin über den manchmal nicht sehr feinen Umgang von einzelnen Stadtverantwortlichen mit den Bediensteten. „Respekt und Wertschätzung müssen auch in Ischl die Eckpfeiler für ein gutes Arbeitsklima sein“, fordert die Bildungs-Expertin. Auch in der Personalentwicklung gäbe es Defizite: „Die Wissensentwicklung in unserer heutigen Welt geht rasant voran, die Bildungsangebote für die Beschäftigen in der Stadtgemeinde können da derzeit nicht mithalten“, strebt die Expertin deutliche Änderungen an.

 

Für Hannes Bauer wird leider „viel zu wenig auf die Fachmeinung der Gemeindemitarbeiter gehört – da fährt die Politik seit Jahren drüber“, so Bauer. Man verkenne dabei, dass das Wissen und die Erfahrung der Beschäftigten eigentlich der größte Wert eines Betriebes sind. „Das sind unsere Experten vor Ort, die kennen die Stadt am besten und wissen um die Anliegen der Bürger Bescheid“, ist sich Bauer sicher. Er werde mit Hannes Mathes zur Wahl im Herbst antreten. „Wir müssen zukünftig die Gemeindebediensteten viel stärker in die Entscheidungen der Stadt einbinden“, nennt der Erhaltungsmanager eines Infrastruktur-Konzerns die Ziele seiner Politik-Aktivitäten für Ischl.

 

Der selbständige Bau- und Immobiliensachverständige Franz Putz kennt das Ischler Stadtamt aus seiner Zeit als Leiter der Bauabteilung. „Auch in der Verwaltung haben die Mitarbeiter wenig Entfaltungsmöglichkeiten – die Politik schafft an und glaubt, immer die richtigen Lösungen zu haben“, erinnert sich Putz an seine Zeit in der Gemeindeverwaltung. „Es ist Zeit, die Strukturen und Arbeitsbedingungen in der Gemeinde an die Lebensrealitäten des 21. Jahrhunderts anzupassen – das wird nur klappen, wenn wir die Gemeindemitarbeiter, die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Vereine gut einbinden“. Erst dann könne man, wenn nötig, auch auswärtige Fachleute beiziehen, so Putz. 

 

Beide ehemaligen Führungskräfte der Stadtverwaltung haben vor Jahren den Dienst bei der Stadt gekündigt. „Wir wollten mit unseren Teams die Verwaltung und Service für unsere Bürger auf neue Beine stellen – wir konnten das gegen den Widerstand der Hauptverantwortungsträger aus der Politik nicht durchsetzen“, begründen die beiden ihre damalige Entscheidung. Jetzt wollen sie und die ehemalige SPÖ-Gemeinderätin aktiv mithelfen, dass es in der Ischler Stadtpolitik zu den nötigen Änderungen kommt.

 

Der Bürgermeister-Kandidat der überparteilichen Bürgerliste für Ischl, Hannes Mathes freut sich über die drei Neuen in seinem Team. Für ihn ist klar: „Gehen wir den Ischler Weg: Zuerst Hausverstand, dann gerne auch auswärtige Fachleute. Das ist auch aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger der richtige Ansatz für die Zukunft unserer Stadt“, so Mathes abschließend.  

 

Quelle: Thomas Plieseis / Fotocredit©: (honorarfrei, Hörmandinger)

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