Gmunden - NEOS kritisieren Vielzahl an Ausschüssen

Gmunden - NEOS kritisieren Vielzahl an Ausschüssen

Stadtrat Philipp Wiatschka mit Fraktionsobfrau und Prüfungsausschussvorsitzende Linda Windbichler

Weniger wäre mehr - NEOS kritisieren Vielzahl an Ausschüssen

Die NEOS freuen sich sehr, mit über 10 % als neue Kraft in den Gmundner Gemeinderat gewählt worden zu sein. Der Großteil der engagierten 16-köpfigen Fraktion besteht aus politischen Quereinsteigern, die allesamt motiviert und konstruktiv die Zukunft Gmundens mitgestalten wollen. Bei der konstituierenden Gemeinderatssitzung am 08.11. wurden die neuen NEOS Gemeinderatsmandatare offiziell angelobt und ihren zukünftigen Ausschüssen zugeteilt. 

"Als NEOS haben wir uns für diese Wahlperiode ein ambitioniertes Programm auf unsere Agenda geschrieben und sind überzeugt, einen wichtigen Beitrag im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger leisten zu können. Transparenz wird dabei eines unserer Kernthemen sein, von der oftmals fehlenden öffentlichen Information über den Stand von Gemeindeprojekten, über die Website bis hin zu Bürgerinnen-Anfragen und Beteiligungen", sagt NEOS- Stadtrat Philipp Wiatschka. 

Zwei Ausschüsse für die NEOS
"Natur-, Umwelt und Katastrophenschutz liegt uns besonders am Herzen und wir werden uns diesen Themen mit scharfem Blick auf den aktuellen Bauwahn und die Flächenversiegelung annehmen. Die Stärkung der Wirtschaft und Belebung der Gmundner Innenstadt werden uns sehr beschäftigen, genauso wie Tourismus, Mobilität, Bildung, Senioren, Jugend, Soziales und Gesundheit. Wir freuen uns besonders den Vorsitz in den Ausschüssen Natur-, Umwelt-, und Katastrophenschutz, Abfall-, Agrar-, Forst- und Wasserwirtschaft und Friedhofsangelegenheiten sowie den Prüfungs- und Transparenzausschuss übernehmen zu dürfen. Wir sind zuversichtlich, gerade in diesen Bereichen viele Ideen und Expertise einbringen zu können", sagt Wiatschka. 

17 Ausschüsse sind zu viel - daher Stimmenthaltung
Die Zusammensetzung der 16 Ausschüsse plus Prüfungsausschuss ist für die NEOS nicht nachvollziehbar und wird nicht als zweckmäßig empfunden. "In all unseren Vor- und Sondierungsgesprächen haben wir auf eine Reduzierung gepocht, da wir überzeugt sind, effizienter und rascher für den Bürger arbeiten zu können, zumal der Rechnungshof bereits in der Vergangenheit auch scharfe Kritik an der Vielzahl an Ausschüssen übte. Die für die GmundnerInnen zu treffenden Entscheidungen könnten damit rascher und ganz im Sinne der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit und orientiert an einer effizienten und effektiven Ressourcenverwaltung getroffen werden. Schauen wir über die Stadtgrenzen hinaus; Bad Ischl hat 10, Linz 8, Traun 11, Vöcklabruck 10 und das Land OÖ 12 Ausschüsse. Daher haben NEOS Gmunden sich bei der Abstimmung zu den Ausschüssen der Stimme enthalten.", sagt Philipp Wiatschka. 


Quelle: Philipp Wiatschka, MSc  //  Fotocredit: ©NEOS Gmunden

 

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