Land OÖ - Corona-Infokampagne gegen Fake News

Land OÖ - Corona-Infokampagne gegen Fake News

Ärztinnen und Ärzte stellen Falschmeldungen richtig

Neben Factsheets mit wissenschaftlich fundierten Fakten und Studien für die Ärzteschaft, Expertenvideos zur Er- und Aufklärung der COVID-19-Schutzimpfung auf der Homepage und den Social Media-Kanälen des Landes, startet das Land OÖ nun eine Aufklärungskampagne gegen „Corona-Fake-News“. Dabei werden die hartnäckigen Gerüchte und Falschmeldungen zur Corona-Impfung unter die Lupe genommen, von erfahrenen Medizinerinnen und Medizinern einem Faktencheck unterzogen und richtiggestellt. 

Faktenbasierte Informationen anstatt Fake News
Gerade in sozialen Medien werden tagtäglich falsche Informationen zur COVID-19-Schutzimpfung ins Netz gestellt, die viele Menschen und gerade Jugendliche verunsichern. Viele dieser Falschmeldungen werden teilweise sehr professionell aufbereitet und daher ungeprüft als wahr übernommen. Zudem ergibt eine vom Land OÖ in Auftrag gegebene Umfrage, dass sich ein Teil der rund 7 % ungeimpften aber noch impfbereiten Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher noch mehr Information zur Impfung wünschen würden. Durch zahlreiche Maßnahmen, u.a. nun auch mit dem Faktencheck, möchte man hartnäckige Falschinformationen aufdecken und Unsicherheit nehmen. Themen wie Unfruchtbarkeit durch die Impfung, Impfung bei Jugendlichen oder die Sicherheit von Impfstoffen werden von anerkannten Medizinerinnen und Medizinern genauer unter die Lupe genommen und faktenbasiert erklärt. Auch wird erklärt, warum Mythen, wie „die Impfung manipuliere die Gene“ nicht richtig sind. 
 

Das Fazit: „Vieles von dem was im Internet kursiert, ist schlichtweg falsch und oft auch bewusst falsch verbreitet“, wie Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin, Mag.a Christine Haberlander betont: „es ist wichtig, den Menschen, vor allem auch den Jugendlichen, eine fundierte, faktenbasierte Informationsquelle zu bieten, die Richtiges von Falschem klar trennt. Hier können Expertinnen und Experten eine wertvolle Aufklärungsarbeit leisten.“

Richtige Fakten jederzeit abrufbar
Die gesammelten Faktenchecks sind in den verschiedenen Online-Plattformen des Landes OÖabzurufen. Zusätzlich werden diese den Gemeinden, Vereinen, Jugendorganisationen, den Lehrerinnen und Lehrern oder beispielsweise auch den Gesunden Gemeinden zur Verfügung gestellt. Sie sollen bei der Aufklärungsarbeit unterstützen. Gerade junge Menschen stehen der Impfung noch skeptisch gegenüber, weil sie einerseits die Notwendigkeit, sich impfen zu lassen, für sich nicht erkennen können und andererseits mit den zahlreichen divergierenden Informationen aus dem Netz verunsichert werden. Sie brauchen fundierte Antworten auf ihre Fragen. 

„Es ist haarsträubend welche falschen Aussagen vor allem im Internet gestreut werden. Unsere Aufgabe als Ärztinnen und Ärzte ist es, den Menschen hier als Vertrauensperson zur Seite zu stehen und aufzuklären. Daher haben wir das Projekt des Landes sehr gerne unterstützt“, so Dr. Tilman Königswieser, Ärztlicher Leiter des Salzkammergutklinikums, Dozent Dr. Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum und Dr.in Elisabeth Bischof, Ärztin im Krisenstab des Landes OÖ und der Abteilung Gesundheit. 

Auch für Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist es wichtig sich informieren zu können. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit der Integrationsstelle des Landes ein breites Informationsangebot in mittlerweile 13 Sprachen auf der Website des Landes Oberösterreich erstellt.

Der Faktencheck ist ein weiterer Puzzlestein, um den Menschen möglichst umfangreiche Aufklärung zu geben und ist auf der Homepage unter www.land-oberoesterreich.gv.at/fake-news abzurufen.
Viele weitere Informationen liegen auf offizieller Seite beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz unter https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen.html sowie auf der Homepage des Landes Oberösterreich unter www.land-oberoesterreich.gv.at/corona-info

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: © Land OÖ/Symbolfoto

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