ÖVP-Thaler: "Digitales Europa ist richtiger Schwerpunkt"

ÖVP-Thaler: "Digitales Europa ist richtiger Schwerpunkt"

Anhörung designierte Kommissionsvizepräsidentin Vestager/ "Digitale Transformation im Binnenmarkt muss Bevölkerung nützen" Anhörung designierte Kommissionsvizepräsidentin Vestager/ "Digitale Transformation im Binnenmarkt muss Bevölkerung nützen"

"Ich freue mich darüber, dass es in der künftigen EU-Kommission eine eigene Vizepräsidentin gibt, die Europa für das digitale Zeitalter bereitmachen soll. Das ist ein richtiger Schwerpunkt. Denn Digitalisierung ist nichts, was uns erst in einer fernen Zukunft vielleicht einmal bevorsteht. Digitalisierung findet bereits die ganze Zeit statt und ein Effekt davon ist eine viel stärkere globale Vernetzung unseres Binnenmarkts. Das ist eine Herausforderung, die wir als Europa nur gemeinsam bewältigen können", sagt die Tiroler ÖVP-Europaabgeordnete Barbara Thaler, selbst IT-Unternehmerin, zur Anhörung der designierten Exekutiven Vizepräsidentin der EU-Kommission für ein Digitales Europa, Margarethe Vestager. Sie wird unter anderem von Abgeordneten des Binnenmarktausschusses befragt, darunter Barbara Thaler.

"Vestager hat klar gesagt, dass der technologische Fortschritt und die digitale Transformation im Binnenmarkt der Bevölkerung nützen und auf die Bedürfnisse der Gesellschaft eingehen muss. Dazu brauchen wir ein ambitioniertes Programm, denn der Rest der Welt wird nicht auf uns warten", sagt Thaler. "Zudem sind für mich klare Spielregeln im technischen wie im moralischen Bereich wichtig. Wir müssen den Menschen die Angst nehmen, um die Technologie voll ausnutzen zu können", sagt Thaler.

"Bereits in den ersten 100 Tagen der Amtszeit der wahrscheinlich künftigen Vizepräsidentin Vestager sind wesentliche Fortschritte zu den Themen künstliche Intelligenz und Digital Service Act geplant. Ich bin sehr gespannt auf diese Vorstöße für den digitalen Binnenmarkt. Im Sinne unserer kleinstrukturierten Wirtschaft in Österreich werde ich im Europäischen Parlament sehr genau darauf schauen, dass deren Interessen gewahrt bleiben", schließt Thaler.

Quelle: MMag. Barbara Thaler MEP,ots  //  Fotocredit: Sy,bolfoto

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