Protestaktion in Gmunden -"Unser Fleiß hat seinen Preis" forderte der Bauernbund

VIDEO - Friedlich und mit der Übergabe der Petition an den Filialleiter des Eurospar Gmunden, endete die Protestkundgebung des Gmundner Bauernbundes. Angeführt von Bezirksbauernbund Obmann Christian Zierler und Bezirksbäuerin NR Bettina Zopf,  brachten die gut 50 Landwirtinnen und Landwirte eindrucksvoll auf gut 50 Traktoren ihre Anliegen vor

Bauernbund-Forderungen:

Keine Rabattschlachten bei hochwertigen Lebensmitteln! Schluss mit Preisdumping auf Kosten der Bäuerinnen und Bauern. Es gibt keinen Rabatt auf Umwelt-, Klima- und Tierschutz.

„Österreich-Bonus“ für im Inland produzierte Lebensmittel! Mehr Wertschätzung für Österreichs Vorreiterrolle beim Umwelt- und Tierschutz durch eine faire Preisgestaltung. Hohe Standards zu Weltmarktpreisen sind nicht möglich. Österreichs Bäuerinnen und Bauern sind die ersten Betroffenen des Klimawandels und gleichzeitig Teil der Lösung zu dessen Bekämpfung.

Schluss mit Konsumententäuschung! Aus für rotweißrote Fähnchen und Logos auf Lebensmitteln aus dem Ausland. Es darf nur Österreich draufstehen, wo Österreich drinnen ist. Dazu braucht es eine praxistaugliche, verpflichtende Umsetzung der Primärzutatendurchführungsverordung (für Milch, Fleisch und Eier bei verarbeiteten Lebensmitteln).

Der Österreichische Bauernbund, sowie alle Landesbauernbünde haben laut eigenen Angaben bereits letzte Woche an den Handel mittels einer Presseaussendung appelliert, dass die Preisschlachten bzw. Dumpingpreise beendet werden müssen, da diese zu Lasten der Bäuerinnen und Bauern gehe. "Wir haben auf die kritische Einkommenssituation der heimischen Landwirtschaft, die steigende Kostenbelastung und die immer höheren Produktionsauflagen hingewiesen. Höhere Produktionsauflagen bedingen höhere Kosten und müssen logischerweise zu höheren Preisen führen. Das hat aber seit Jahren nicht stattgefunden", so der Tenor.

Der Bauernbund führt seit Wochen Gespräche mit Vertretern des Lebensmittelhandels und macht auf die Problematik aufmerksam. Einzelne Handelsketten haben den Ernst der Lage bereits erkannt und eingelenkt.

Am Freitag, 21.02.2020 gab es durch LK Präsident Moosbrugger und Bauernbund Präsident Strasser ein letztes Gespräch mit den obersten Vertretern von „SPAR“. "Da in diesem Gespräch die erhofften Zusagen für entsprechende Preisanpassungen leider nicht gegeben wurden, werden in ganz Österreich am Mittwoch, den 26.02.2020 nun groß angelegte Protestaktionen stattfinden", betonen die Verantwortlichen. 

Quelle: Bauernbund/Zopf/Traunsee.news  // Video: Mediahouse24

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