Schramböck - EU-Handelsabkommen mit Vietnam öffnet Türe zu Zukunftsmarkt

Schramböck - EU-Handelsabkommen mit Vietnam öffnet Türe zu Zukunftsmarkt

EU-Handelsabkommen mit Vietnam trat gestern in Kraft - Bestmögliche Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Zusammenarbeit

„Eine aktive Handelspolitik ist ein entscheidender Motor für die Entwicklung eines internationalen Wirtschaftsstandortes wie Österreich. Das EU-Handelsabkommen mit Vietnam ist gerade jetzt ein wichtiger Impuls für die Exportwirtschaft und öffnet den österreichischen und europäischen Unternehmen den Zugang zu einem stark wachsenden Markt“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck anlässlich des gestern in Kraft getretenden EU-Vietnam-Abkommens.

Mit dem Handelsabkommen werden mehr als 99 Prozent der Zölle auf Waren, die zwischen beiden Seiten gehandelt werden, abgeschafft. Vietnam wird mit Inkrafttreten des Abkommens 65 Prozent der Einfuhrzölle auf EU-Ausfuhren beseitigen und die verbleibenden Zölle werden schrittweise über einen Zeitraum von zehn Jahren abgebaut. Mit dem Handelsabkommen gehen die Vertragspartner Verpflichtungen zur Absicherung eines hohen Schutzniveaus für Arbeits- und Umweltstandards sowie beim Konsumentenschutz ein.

Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Österreich und Vietnam erhöhte sich zwischen 2009 und 2019 um 328 Prozent und betrug damit im letzten Jahr 1.252 Millionen Euro. Das bilaterale Dienstleistungsvolumen stieg zwischen 2012 und 2019 um 346 Prozent von 28 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro. „Österreich und Vietnam verbinden starke Handelsbeziehungen. Durch das Abkommen bauen wir für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer bestehende Hürden ab und schaffen bestmögliche Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit“, hält Schramböck fest.

Aktuell gibt es 50 österreichische Unternehmen mit Niederlassungen in Vietnam. Von den Zollsenkungen profitieren u.a. österreichische Exporteure von Maschinen und Anlagen, Pharmazeutika, Automobilkomponenten und Nahrungsmitteln, die ihre Waren günstiger nach Vietnam liefern können.

Quelle: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Josephine Raimerth Pressesprecherin der Bundesministerin Margarete Schramböck, Presseabteilung BMDW / ots  //  Fotocredit: © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

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